Ensemble Postillon

Das Ensemble Postillon besteht aus fünf Musikern aus vier Nationen und ist beheimatet in
Frankfurt am Main. Die MusikerInnen begeistern sich für die Alte Musik, da sich hier immer
wieder neue Gestaltungsmöglichkeiten auftun. Neue Forschungen, wiederentdeckte Literatur
und eigene Recherche bieten immer wieder Platz für Neues.

Besondere Freude bereitet den MusikerInnen die Suche nach ihrer gemeinsamen Kreativität,
bei der sie Improvisation und Ornamentik als wichtige Bestandteile entdecken. Die
verschiedenen Konstellationen der Instrumente in der Gruppe – Violine, Viola, Oboe,
Blockflöte, Traversflöte, Violoncello und Cembalo – machen außerdem immer wieder neue
Farbkombinationen und so stets verschiedene Klangdimensionen möglich.

Dem Ensemble ist es wichtig, auf Augenhöhe miteinander zu musizieren, sich gegenseitig zu
inspirieren, und so Altes wieder zum Glänzen zu bringen und in ein neues Licht zu rücken.

Die fünf Ensemblemitglieder des Ensemble Postillon trafen aufeinander im Rahmen des
Studiums der Historischen Interpretationspraxis an der Hochschule für Musik und
Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Hsu-Mo Chien (Violine) und Sophie-Justine Herr
(Violoncello) lernten sich bereits beim Studium in Freiburg im Breisgau kennen. Seither
musizieren sie gemeinsam in verschiedenen Kammermusik-Formationen auf historischen
Instrumenten. So waren die beiden auch Mitbegründer des Ensemble Postillon im Frühjahr
2018 – zusammen mit der Oboistin und Blockflötistin Petra Václavíková und der Cembalistin
Hwa-Jeong Lee.

Ensemble und Repertoire wurden bald erweitert durch die Traversflötistin Pia Scheibe.
Seither musiziert das Ensemble in dieser reichen und farbigen Besetzung und widmet sich
unter anderem der Literatur mit drei Oberstimmen wie von Johann Christian Bach, Johann
Gottlieb Janitsch und anderen Vertretern des Spätbarocks und der Frühklassik. Aber auch die
typisch barocke Form der Triosonate kommt nicht zu kurz durch die vielfältigen
Kombinationsmöglichkeiten nebst obligaten Sonaten und Concerti – der Programmvielfalt
sind keine Grenzen gesetzt.
Im März 2019 waren sie Finalisten im Internationalen Telemann Wettbewerb für Kammermusikensembles in Magdeburg.